Radfahren ist – ebenso wie zu Fuß gehen – gesund, schont die Umwelt und erhöht die Lebensqualität in Kommunen. Zudem ist Radtourismus ein wichtiger Wirtschaftsfaktor für Bayern. Deswegen fördert die AGFK Bayern den Radverkehr als wesentliches Element des Umweltverbundes in der Nahmobilität.
Um den Radverkehrsanteil zu erhöhen und den Radverkehr in Bayern gemeinsam zu fördern, haben sich Kommunen in der AGFK Bayern zusammengeschlossen. So werden Synergieeffekte genutzt und Erfahrungen ausgetauscht, z.B. zu Planungs- und Infrastrukturthemen, gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit betrieben und dem Radverkehr in Bayern eine stärkere Stimme verliehen. Grundsätzlich stärkt die AGFK Bayern die Mitglieder in den vier Säulen der Radverkehrsförderung: Öffentlichkeitsarbeit, Information, Service und Infrastruktur. Mit diesem Interessenschwerpunkt tritt die AGFK Bayern als Mittler zwischen landesweiter Politik, Verwaltung und kommunalen Interessen auf.

Vision

  • Langfristig soll die AGFK Bayern als “Marke” für eine umweltfreundliche Nahmobilität etabliert werden, dabei soll auch der Radtourismus Berücksichtigung finden.
  • Das Fahrrad soll verstärkt als wichtiges Verkehrsmittel im Umweltverbund auf gesellschaftlicher und politischer Ebene wahrgenommen werden.
  • In den Mitgliedskommunen soll eine deutliche Erhöhung des Radverkehrsanteils erreicht und zwischen den Kommunen die Radschnellwege ausgebaut werden. Damit einhergehend soll die Lebensqualität in Bayern gesteigert werden.

Ziele

  • Mehr Infrastruktur: Wenn Radfahren Spaß machen soll, müssen Radfahrerinnen und Radfahrer den nötigen Platz im öffentlichen Raum bekommen. Deswegen setzt sich die AGFK Bayern für eine Umverteilung im öffentlichen Raum und eine Verkehrslenkung zugunsten von Rad- und Fußverkehr ein, genauso wie für mehr Fahrradabstellplätze und den Radwegenetzausbau. Dazu fordert die AGFK Bayern Grundsatzbeschlüsse sowie Mittelbereitstellung auf Landes- und Bundesebene.
  • Mehr Radkultur: Die Verkehrsmittelwahl ist immer auch eine Imagefrage. Ziel der AGFK Bayern ist es zu zeigen, dass das Rad in der Vielfalt seiner Nutzungsmöglichkeiten positiver, willkommener und selbstverständlicher Teil der Stadt- bzw. Landkreiskultur ist. Dazu stellt die AGFK Bayern den Mitgliedern gemeinsame Infomaterialien und Pressearbeit, eine Internetplattform sowie diverse Kampagnen und Aktionen zur Verfügung.
  • Mehr Sicherheit: Wenn es als sicheres Verkehrsmittel wahrgenommen wird, steigen mehr Menschen auf das Fahrrad um. Deswegen bringt die AGFK Bayern Themen wie „Miteinander im Verkehr“, Beleuchtung und Sichtbarkeit und Regeln im Radverkehr auf die Tagesordnung. Die AGFK Bayern möchte mehr Menschen zum Allwetterradeln motivieren und fordert deswegen einheitliche Versorgungsstandards.
  • Mehr Austausch: Um den Radverkehr voranzubringen, braucht es gemeindeübergreifende Konzepte und Kooperationen. Damit nicht jeder das Rad neu erfinden muss, fördert die AGFK Bayern den Austausch von bayerischen Kommunen zum Thema Radverkehr. Um möglichst viele Kommunen und Landkreise zu erreichen, strebt der Verein eine Steigerung der Mitglieder an. Darüber hinaus vernetzt sich die AGFK Bayern mit themenverwandten Arbeitskreisen aus anderen Bundesländern und Ländern.
  • Mehr Messbarkeit: Ziel ist es ein einheitliches Messverfahren zu etablieren, um zwischen den Kommunen einen vergleichbaren Anteil des Rad- und Fußverkehrs am Modal Split zu ermitteln.