pfeil-links Zurück

Eichstätt

 

Eichstätt, direkt an der Altmühl und nahe am geographischen Mittelpunkt Bayerns gelegen ist kulturelles Zentrum des Naturpark Altmühltal, Deutschlands zweitgrößtem Naturpark. Die Stadt hat heute rund 13 500 Einwohner und trägt gleich mehrere „Titel“: Sie ist Bischofs-, Universitäts- und Große Kreisstadt und gilt als einzigartiges Barockensemble. Zahlreiche Kirchen und Klöster, sowie großzügige Plätze prägen das Stadtbild. Seit 1980 ist Eichstätt Sitz der einzigen Katholischen Universität im deutschsprachigen Raum mit 8 Fakultäten und ca. 5 000 Studenten. Die Universität trägt auch wesentlich zum regen kulturellen Leben Eichstätts bei.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Eichstätt

Der Radverkehr in Eichstätt ist sehr stark touristisch geprägt. Eichstätt liegt seit 1979 direkt am Altmühltal – Radweg, dem ersten Fernradweg Deutschlands und nach wie vor einer der beliebtesten. Ein gut ausgebautes überörtliches Radwegenetz ergänzt diese touristische Hauptroute. Im Zuge des Ausbaus der touristischen Radwege hat sich auch die Service-Infrastruktur mit Radverleih, Reparaturmöglichkeiten, Fahrradgarage und Abstellanlagen entwickelt.
Eichstätt ist Partner der Arbeitsgemeinschaft „Stromtreter“, ein Zusammenschluss von sechs E-Bike-Regionen in Bayerns Mitte. Mit dem Stromtreter – Zentrum „Radltreff Escherle“, der Stromtreter-Station-Plus „kanuuh.de“ (Radvermietung auch an Sonn- und Feiertagen + kostenlose Ladestation) und den Ladestationen „Informationszentrum Naturpark Altmühltal“,  „Braugasthof Trompete“ „McDonalds“ sowie am Domplatz ist Eichstätt beim Service rund ums E-Bike gut aufgestellt.
Die Stadt Eichstätt selbst ist durch ihre topographische Lage im Tal, umgeben von den Jurahängen der südlichen Frankenalb, und durch seine mittelalterliche Stadtstruktur für den Radverkehr eine echte Herausforderung. Trotzdem spielt der Radverkehr auch innerorts eine große Rolle, nicht zuletzt wegen den zahlreichen Studenten.

Handlungsschwerpunkte

Die Weiterentwicklung von Eichstätt zu einer fahrradfreundlichen Stadt soll u.a. durch folgende Maßnahmen erreicht werden:

•    Weiterentwicklung des innerörtlichen Radverkehrsnetzes
•    Allgemeine Verbesserung der Verkehrssicherheit für den Radfahrverkehr
•    Qualitative Verbesserung bestehender und Einrichtung neuer Radabstellanlagen
•    Einrichtung von abschließbaren Gepäckboxen
•    Errichtung weiterer Outdoor – E-Bike – Ladestationen
•    Definition von klaren Wegeführungen durch die Stadt und von den Ortsteilen in die Stadt
•    Klare innerörtliche Radwegebeschilderung und Einrichtung von Fahrradspuren, sofern baulich möglich