Integration des Fußverkehrs in die AGFK: Aufbruchstimmung beim Facharbeitskreis

März 2026 – Soll der Fußverkehr künftig eine präsentere Rolle in der Arbeit der AGFK Bayern einnehmen? Auf der Mitgliederversammlung im November 2025 erteilten die Anwesenden den klaren Auftrag, dieser Frage nachzugehen und das Leitbild der AGFK zu überarbeiten.   

Der Facharbeitskreis am 25. März 2026 in Nürnberg markierte einen Meilenstein für die Weiterentwicklung. 23 Vertreterinnen und Vertreter der Mitgliedskommunen diskutierten lebhaft über das Selbstverständnis und die Rolle der AGFK im Themenfeld. Der Austausch machte deutlich: Der Wunsch und Bedarf ist groß, Fuß- und Radverkehr integrierter zu denken. 

Es herrschte regelrechte Aufbruchstimmung, als sich das Gespräch von der Förderung einzelner Mobilitätsformen zur Vision einer menschengerechten Stadt mit inklusiver, klimaschonender Nahmobilität entwickelte. Rad- und Fußverkehr wurden als Bündnispartner für die Mobilitätswende betrachtet – denn beide bieten gesunde, barrierearme Fortbewegung jenseits des MIV. 

Deutlich wurde jedoch auch: Damit sich der Modalsplit wirklich zu Gunsten von Fuß- und Radverkehr verändert, müssen wichtige Anforderungen an Infrastruktur, Sicherheit und Aufenthaltsqualität gewährleistet sein. Es zeigte sich, dass die anwesenden Kommunen je nach Größe, Lage und politischer Stimmung sehr unterschiedlich aufgestellt sind.  

Die Teilnehmenden schrieben der AGFK eine wichtige Rolle im Themenfeld zu. Als Netzwerkerin und Interessenvertretung sowie im Wissenstransfer und der Qualitätssicherung könne sie wichtige Impulse geben.  

Diesem Tatendrang folgend werden die Anregungen aus dem Facharbeitskreis nun in verschiedenen Gremien vertieft und weiter ausgearbeitet. Auf der Mitgliederversammlung 2026 wird das überarbeitete Leitbild sowie ein Vorschlag zum weiteren Vorgehen vorgelegt.