„Verstell dich nicht.“ – Aktion zum Freihalten von Rad- und Gehwegen 

Juli 2026 – Seit Anfang Juni widmet sich die Rücksichtnahmekampagne „Respekt hat Effekt“ der Stadt Nürnberg dem Thema Parken und Halten auf Geh- und Radwegen. Denn was für manche Autofahrende nur ein kurzes Anhalten ist, kann für andere Verkehrsteilnehmende schnell zu einer gefährlichen Situation werden. 

Bild: Giulia Iannicelli

Unter dem Motto „Verstell dich nicht – Bitte haltet Geh- und Radwege frei“ erinnert die Kampagne an etwas, das eigentlich selbstverständlich sein sollte: Mit mehr Rücksicht und Respekt kommen alle sicherer und entspannter ans Ziel. Mit großflächigen Plakaten, Beiträgen in den sozialen Medien, Pressearbeit sowie Postkarten in Bars und Kneipen soll das Bewusstsein für die Bedürfnisse des Fuß- und Radverkehrs gestärkt werden. Besonders diese Verkehrsteilnehmenden leiden unter illegal oder unachtsam abgestellten Autos, Motorrädern und Lkw. 

Ein besonderes Zeichen setzte das Verkehrsplanungsamt der Stadt Nürnberg am 11. Juni 2026 mit einer aufmerksamkeitsstarken Aktion: Ein auf einem Radweg geparktes Auto wurde mit einem roten „Radwegeteppich“ bedeckt, der jeweils vor und hinter dem Fahrzeug sichtbar blieb. Die Botschaft war klar: Ein blockierter Radweg ist weit mehr als ein kleines Ärgernis. 

Wer regelmäßig mit dem Fahrrad unterwegs ist, weiß, dass ein Ausweichen auf die Fahrbahn oft mit Risiken verbunden ist – insbesondere auf stark befahrenen Straßen. Wird stattdessen auf den Gehweg ausgewichen, entstehen Konflikte mit zu Fuß Gehenden. Die Aktion machte daher eindrucksvoll sichtbar, welche Folgen scheinbar kurze Haltevorgänge haben können. 

Wie bei allen Themen der Kampagne „Respekt hat Effekt“ geht es auch hier um ein rücksichtsvolles Miteinander und mehr Sicherheit im Straßenverkehr. Oft hilft schon ein Perspektivwechsel: Wer die Situation aus Sicht anderer Verkehrsteilnehmender betrachtet, erkennt schnell, wie wichtig gegenseitige Rücksichtnahme ist.Weitere Informationen zu diesem und anderen Themen der Rücksichtnahme gibt es auf go.nuernberg.de/respekt .

(Text: Stadt Nürnberg)