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Donauwörth

 

„Bayerisch-schwäbische Donauperle an der Romantischen Straße“

Die Große Kreisstadt (18.500 Einwohner) besticht durch ihre herausragende topographische Lage am Zusammenfluss von Donau und Wörnitz und an den Ausläufern der Schwäbischen Alb und des Fränkischen Juras. Rund um Donauwörth erstrecken sich fünf charakteristisch unterschiedliche Landschaften, die für jeden Geschmack „Natur pur“ bieten: Meteoritenkrater, Geopark Ries, Donau-Lech-Gebiet, Kesseltal, Wörnitztal, Naturpark Altmühltal. Aufgrund dieser günstigen zentralen Lage ist die Donaustadt beliebtes Domizil vor allem für die Freiluft-Sportarten – Radeln, Angeln, Wandern, Bootswandern, Golfen – und idealer Ausgangspunkt für Ausflüge in und um Donauwörth.

Historische Sehenswürdigkeiten und kunsthistorische Schätze bietet die geschichtsträchtige Altstadt der ehemals Freien Reichsstadt. Donauwörths „gute Stube“, die Reichsstraße, ist mit ihrer farbenprächtigen Häuserkulisse eine der schönsten Straßenzüge Süddeutschlands. Die Altstadtinsel Ried, ein verkehrsberuhigtes Kleinod im Fluss der Wörnitz, wird gerne aufgrund ihres mediterranen Ambientes und ihrer Straßencafes besucht. Zudem ist Donauwörth als „Stadt der Käthe Kruse Puppen“ und „Hubschrauberstadt“ weit über die Grenzen bekannt.

 

Touristischer Radverkehr in Donauwörth 

Donauwörth ist Radlern als Kreuzungspunkt der drei überregional bekannten touristischen Radrouten „Donauradwanderweg“, „Romantische Straße“ und „Via Claudia Augusta“ ein fester Begriff. Dazu kommen die Flusswanderwege entlang der Wörnitz und der Zusam und Rundwanderwege in die verschiedenen Landschaftsstriche rund um die Donaustadt mit Start und Endpunkt Donauwörth. Das Stadtbild ist geprägt von Touren-Radlern und Tagesausflugs-Radlern. Zudem wird das Fahrrad äußerst gerne von den Donauwörtherinnen und Donauwörthern im Alltag und der Freizeit benutzt.

 

Handlungsschwerpunkte

Die große Kreisstadt Donauwörth engagiert sich seit vielen Jahren im Klimaschutz. Um diese vorbildliche Umwelt- und Klimaschutzpolitik zertifizieren zu lassen, nimmt Donauwörth seit 2006 am European Energy Award®(eea) teil. Der eea umfasst sechs Handlungsfelder: Raumordnung, kommunale Gebäude, Ver- und Entsorgung, Mobilität, Kooperation sowie interne Kommunikation. Diese überdurchschnittlichen Bemühungen zum Klimaschutz wurden nach 2010 auch 2014 mit der Verleihung des European Energy Award®erneut belohnt. Eines der Projekte im eea ist die Förderung des Radverkehrs. Hierzu wurde im Jahr 2006 ein „Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzept mit Betrachtung des Radverkehrs“ erstellt, das in verschiedene Phasen eingeteilt wurde. Die zweite Phase war 2007 die Erstellung eines Radwegeverkehrskonzepts mit dem sogenannten „100 Punkte-Plan“ durch das Energieteam mit Mitgliedern aus den relevanten Ämtern der Verwaltung und aus dem Stadtrat. Dieser „100 Punkte-Plan“ ist eine Ist-Analyse der vorhandenen Radwege und zeigt auf, welche Maßnahmen nötig sind, um Mängel zu beseitigen oder wo weitere Radwege entstehen könnten. Seit 2007 wird dieser kontinuierlich abgearbeitet um das Radfahren in Donauwörth noch attraktiver und sicherer zu machen. Beispielsweise werden zusätzliche Radwege gebaut, Querungshilfen errichtet, Einbahnstraßen für Radfahrer gegen die Fahrtrichtung geöffnet, weitere Abstellanlagen aufgestellt, aber auch das fahrradfreundliche Klima z.B. durch die Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“, Radwanderkarten, Fahrradverleih etc. gefördert.
Eine willkommene Ergänzung zu diesem Verkehrslenkungs- und Steuerungskonzept mit Betrachtung des Radverkehrs war 2012 der Beschluss der Großen Kreisstadt Donauwörth der Arbeitsgemeinschaft Fahrradfreundlicher Kommunen in Bayern beizutreten.