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Fürth

 

Fürth ist eine kreisfreie Großstadt im bay. Regierungsbezirk Mittelfranken (ca. 130.000 Einw.) Sie bildet zusammen mit den Städten Nürnberg und Erlangen ein Städtedreieck, gemeinsam mit dem Umland bilden diese Städte die Europäische Metropolregion Nürnberg.
Fürth hat viele Namen: Kleeblattstadt, die Stadt im Grünen, Solarstadt, Fahrradstadt, Bad Fürth, die kleine Großstadt, die sichere Stadt, Universitätsstadt, Denkmalstadt, die Tausendjährige.
1007 wurde die Ansiedlung Fürth erstmals genannt. Im 18. Jahrhundert entstand der städtische Charakter, der in der Altstadt in wesentlichen Grundzügen heute noch ersichtlich und teilweise erhalten ist. Im 19. Jahrhundert entwickelte sich Fürth zu einer Industriestadt. 1835 fuhr mit dem Adler die erste Eisenbahn Deutschlands zwischen Nürnberg und Fürth.
Bundesweit bekannt wurde Fürth in der Zeit des Wirtschaftswunders durch das Großversandhaus Quelle und die Grundig AG.
In den letzten Jahren hat Fürth einen erfolgreichen Wandel vom Industrie- zum Dienstleistungsstandort vollzogen. Durch die Gründung der Neue Materialien Fürth GmbH wurde nicht nur die Anbindung an universitäre Einrichtungen realisiert, sondern auch der Grundstein für ein Kompetenzfeld mit Wachstums- und Entwicklungschancen gelegt. Fürth ist damit auf dem besten Wege, sich in Bayern als wichtiges Zentrum für Neue Materialien zu etablieren.

Fürth ist grün. Die grünen Oasen in Fürth sind einzigartig in der Region: der neu angelegte Südstadtpark auf dem Gelände einer ehemaligen US-Kaserne; die Frischluftschneisen der drei Flußtäler, der aus der Landesgartenschau 1951 hervorgegangene Stadtpark, der 500 Hektar große Stadtwald. Viel Natur, gärtnerisch gepflegte Parks und landwirtschaftlich genutzte Wiesen und Felder liegen direkt vor der Haustüre und sind durch Fuß- und Radwege sensibel erschlossen.
Fürth ist die Stadt der 2000 Denkmäler. Wie in keiner anderen Kommune dieser Größenordnung prägen über 2000 Baudenkmäler aus verschiedenen Epochen ein einzigartiges Stadtbild. Ob nun das Geburtshaus von Ludwig Erhard, dem Vater des deutschen Wirtschaftswunders und einstigen Bundeskanzler, oder die über 700 Hinterhöfe der Altstadt – die in ihrer Geschlossenheit einmalige Denkmallandschaft macht den Spaziergang durch das Herz von Fürth zu einer Reise durch die Geschichte.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Fürth

Als Stadt der kurzen Wege hat Fürth ein hohes Potenzial für den Radverkehr. Auf Grund ihrer Topografie ist die Stadt radverkehrsfreundlich, trotz Barriere- Wirkung durch Flüsse und Bahnstrecken. Wir sehen den Fahrradverkehr als einen wesentlichen Bestandteil des Gesamtverkehrssystems. Touristisch ist Fürth an zahlreiche Fernradwege angeschlossen (u.a. PanEuropaRadweg, HohenzollernRadweg, RegnitztalRadweg, D-Netz, Bayernnetz für Radler).

Der Ausbau und die Weiterentwicklung des Radwegenetzes zählen zu den wichtigen politischen Zielen der Fürther Stadtverwaltung. Die Nutzung des umweltfreundlichen und stadtverträglichen Verkehrsmittels, das immer mehr an Beliebtheit gewinnt, soll gefördert und erleichtert werden. Dazu erarbeitet Fürth ein Radverkehrskonzept, das alle stadtrelevanten Aspekte des Radverkehrs enthalten, aus mehreren Teilen bestehen und Schritt für Schritt erweitert und verwirklicht werden soll.

Handlungsschwerpunkte

Grundlage zur weiteren Förderung des Radverkehrs sind der in Aufstellung begriffene Verkehrsentwicklungsplan, der ebenfalls in Aufstellung befindliche Nahverkehrsplan und natürlich das sich ständig weiterentwickelnde Radverkehrskonzept.

Neben der Schaffung weiterer Radverkehrsinfrastruktur sollen zukünftig besonders Service und Öffentlichkeitsarbeit Berücksichtigung finden.

Neben laufenden kleineren Projekten stehen Großprojekte wie eine neue Talquerung über die Regnitz und die Schaffung von schnellen Verbindungen (Radschnellwege) ganz oben auf der Agenda. Zusätzlich sollen sichere Fahrradabstellanlagen im öffentlichen Raum und an einer Vielzahl von Haltestellen realisiert werden.