Mobil in Gmund – Erste feste Fahrradzählstelle eröffnet

20. Januar 2026 – Die Gemeinde Gmund am Tegernsee setzt einen wichtigen Schritt für eine zukunftsfähige Radverkehrsplanung: Am Geh- und Radweg in Seeglas wurde die erste fest installierte Fahrradzählstelle in Betrieb genommen. Sie ist ein zentraler Baustein auf dem Weg zu einer sicheren, komfortablen und datengestützten Radverkehrsförderung. 

Wie bereits berichtet, zeichnete 2024 die AGFK Bayern in Zusammenarbeit mit dem Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr die Gemeinde Gmund mit der Urkunde „Fahrradfreundliche Kommune“ aus. Das Staatsministerium hat als Anerkennung eine Prämie für den Erwerb eines Dauerzählgerätes zur Erfassung von Radverkehrsdaten bereitgestellt. 

Diese Zuwendung wurde nun in die Tat umgesetzt. Nach der Auswahl eines Herstellers, einem geeigneten Standort und den baulichen Arbeiten konnte die Anlage im Oktober durch die Mitarbeiter des Bauhofes installiert und in Betrieb genommen werden. Das fest installierte Fahrradzählgerät hat seinen Platz am Geh- und Radweg in Seeglas in der Nähe des Kreisverkehrs und des Parkplatzes gefunden. 

(v.l.n.r) Wolfgang Dagner vom Straßenverkehrsamt, Erster Bürgermeister Alfons Besel, Radverkehrsbeauftragte Veronika Simon und Techniker Josef Harraßer bei der offiziellen Inbetriebnahme der Zählstelle. ©  Foto: M. Glas, Gde. Gmund a. Tegernsee  

Die Kommune verpflichtet sich, die Dauerzählstelle an der gewählten Örtlichkeit zu errichten und dauerhaft zu betreiben, um u. a. die Entwicklung des Radverkehrsanteils (Modal Split) zu dokumentieren. Das Gerät kann mit Hilfe eines Lasersensors Bewegungen auf der ausgerichteten Fläche erkennen und zwischen Fahrradfahrern, Fußgängern und Tretroller-Fahrern unterscheiden. Die Bewegungen werden nur mit Hilfe eines Lichtpunktes erfasst, es werden keine Video- oder Fotoaufnahmen gemacht. Der Datenschutz wird somit auch gewährleistet. 

Die tagesaktuellen Zählergebnisse sind öffentlich zugänglich und können über die gemeindliche Website eingesehen werden: Zu den Ergebnissen

Die Gemeinde Gmund a. Tegernsee bedankt sich recht herzlich beim Bayerischen Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr für die Förderung und bei allen Beteiligten, die zur Realisierung dieses Projekts beigetragen haben. 

(Text: Gmund)