pfeil-links Zurück

Eching (Kreis Freising)

Eching ist die südlichste Gemeinde des Landkreises Freising und bietet rd. 15.000 Einwohnern einen attraktiven Wohn-, Wirtschafts- und Lebensraum. Die Gemeinde liegt sehr verkehrsgünstig zwischen der Landeshauptstadt München und dem Flughafen und ist über zwei Autobahnen und eine Bundesstraße per Auto bestens erreich­bar; über die S-Bahn und mehrere Buslinien ist sie zudem sehr gut in`s Nahverkehrsnetz des Großraums München integriert.

Durch die Naturlandschaften Echinger Lohe und Garchinger Heide und die Naherho­lungsgebiete am Echinger See und am Hollerner See hat Eching einen hohen Freizeit- und Erholungswert. Neun Kindergärten und Horte, eine Grundschule, eine Grund- und Mittelschule und eine Realschule bieten hervorragende Bildungsmöglichkeiten für die Kinder; dieses Angebot wird im Umkreis von rd. 15 Kilometern ergänzt durch sieben Gymnasien, FOS, BOS usw.; dazu kommt die direkte Nachbarschaft zum Campus Gar­ching der TU München. Wichtige Standortfaktoren sind u.a. zusätzliche Bildungsange­bote der Volkshochschule und der gemeindlichen Musikschule, ein breites Kulturange-bot sowie die vorbildliche Seniorenpolitik der Gemeinde, für die sie u.a. mit dem Förderpreis „Kommunale Seniorenpolitik“ ausgezeichnet wurde.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Eching

Das knapp 38 km² große Gemeindegebiet ist bis auf die nördlichen Ortsteile größten­teils „brettleben“ und so eigentlich bestens geeignet für Fahrradverkehr in jeder Form. Kein Wunder also, dass in Eching das Fahrrad schon immer ein beliebtes Verkehrs­mittel darstellt.

Während aber die Verknüpfungen zu den umliegenden Kommunen bis hin zur Landeshauptstadt München recht zufriedenstellend ist, fehlt es innerorts in manchen Bereichen an einer für Radfahrer geeigneten Infrastruktur – das Fahrrad und seine Nutzer mussten über viele Jahrzehnte hinter den Bedürfnissen der Autofahrer zurück stehen.

Im Rahmen des Beitritts zur AGFK sollen hier deutliche Verbesserungen erreicht wer­den; insbesondere sollen die i.d.R. bereits jetzt fast durchgängig auf 30 km/h be­grenzten Wohngebiete besser miteinander vernetzt werden; eine bessere Durchgän­gigkeit / Vernetzung der Radwegeverbindungen von den Wohngebieten zu den Erho­lungsflächen, den Schulen und anderen öffentlichen Einrichtungen und natürlich auch zu den Nahversorgungseinrichtungen soll unsere Bürger dazu animieren, das Auto öf­ter mal einfach stehen zu lassen und das Rad zu nehmen.

Ein besonderes Augenmerk soll aber auch auf die Nutzung des Fahrrads für den Ar­beitsweg gelegt werden —dies gilt sowohl für die innerörtlichen Pendler in die ge­meindlichen Gewerbegebiete als auch für die Ein – und Auspendler. Hier könnte natür­lich eine schnelle Umsetzung des geplanten Radschnellwegs vom Münchner Norden aus nach Garching bzw. nach Unterschleißheim einen wertvollen Beitrag leisten. Auch die Anbindung der TU Garching ist in diesem Zusammenhang ein wichtiger Baustein, da Eching allgemein, insbesondere  aber der nur wenige hundert Meter entfernte Ortsteil Dietersheim für viele Studentinnen und Studenten der TU während der Stu­dienzeit zur zweiten Heimat wird.

 

Handlungsschwerpunkte

Um eine weitere Erhöhung des Radverkehrsanteils zu erreichen, will die Gemeinde in den nächsten Jahren in verschiedenen Bereichen tätig werden:

  • Bereits begonnen wurde mit der Verbesserung der Qualität der Fahrradverbin­dung in den Ortsteil Günzenhausen: Hier werden z.Z. solarbetrieben Leuchten getestet und im nächsten Jahr soll der nördliche Abschnitt des Radwegs durchge­hend beleuchtet werden; der südlich Abschnitt folgt dann nach dem Neubau der Brücke über die A92.
  • Für den Hauptort fehlt derzeit ein alltagstaugliches Konzept, das die bereits ange­sprochenen Radwegeverbindungen der Wohngebiete untereinander und natürlich von den Wohngebieten zu den Erholungs­flächen, den Schulen, den anderen öffentlichen Einrichtungen und zu den Nahversorgungseinrichtungen detailliert betrachtet und konkrete Verbesserungsvor­schläge insbesondere im Hinblick auf durchgängige Streckenführungen beinhaltet.
  • Die in Zusammenarbeit mit den Kommunen der NordAllianz erneuerte Beschil­derung soll in den nächsten Jahren ebenfalls überprüft und – soweit erforderlich – auch ergänzt werden.
  • Zudem sollen attraktive Verbindungen zu den Nachbarorten Garching (da gibt es seit langem einen rechtskräftigen Bebauungsplan), Neufahrn (z.B. nördlich an der Bahnlinie?) und durch das Erholungsgelände am Hollerner See zum Ortsteil Geflü­gelhof und weiter nach Unterschleißheim geprüft und soweit möglich erstellt wer­den.
  • Ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur fahrradfreundlichen Kommune wird auch eine massive Verbesserung des Angebots an Fahrradabstellanlagen sein – und zwar sowohl qualitativ als auch quantitativ: Dazu hat die Gemeinde bereits kon­krete Planungen für den S-Bahnhof beauftragt. Hier ist sowohl eine Modernisie­rung der alten Radständer als auch eine massive Aufweitung des Angebots ge­plant. Und selbstverständlich sind auch im neuen Rathaus moderne Radabstellan-lagen sowohl für Mitarbeiter als auch Besucher vorgesehen.