
Stadt Gunzenhausen
Die Stadt Gunzenhausen, Mittelzentrum mit rd. 17.000 Einwohnern im Süden der Metropolregion Nürnberg, gilt als Zentrum im Fränkischen Seenland und zugleich als Pforte in den Naturpark Altmühltal.
Gunzenhausen ist ein aufstrebender, lebendiger und vom Tourismus geprägter Wirtschaftsstandort. Hinzu kommt die verkehrsgünstige Lage im Zentrum Süddeutschlands am Kreuzungspunkt der Bundesstraßen B 13 Würzburg – München und B 466 Nürnberg – Nördlingen.
Der Bahnhof des Mittelzentrums Gunzenhausen ist Kreuzungsbahnhof der Bahnstrecken Treuchtlingen – Würzburg und Wassertrüdingen – Pleinfeld.
Einheimische und Gäste schätzen die hohe Wohn- und Lebensqualität und die direkte Nähe zum Altmühlsee. Das Fränkische Seenland ist ein Wasser- und Radlerparadies.
Die Stadt ist Gründungsmitglied der AGFK-Bayern und wurde am 15. Oktober 2025 als fahrradfreundliche Kommune rezertifiziert.
Die Radverkehrsplanung und -förderung ist ein wichtiger Bestandteil der gesamten Mobilitätsplanung in der Stadt, nachdem immer mehr Menschen ihre Wege mit dem Fahrrad zurücklegen. Der Stadtrat bekennt sich einstimmig zum Radverkehr.
Die Maßnahmen, die die Stadt seit vielen Jahren für den Radverkehr entwickelt, sind sehr vielfältig, diese sind u.a.
- Jährliche Beteiligung am Stadtradeln seit 2012 mit einem entsprechenden Maßnahmenpaket
- Erstellung eines neuen Radverkehrskonzeptes 2024/2025
- Ausbau von Radwegen, Radfahrstreifen und Radschutzstreifen in der Innenstadt und in den Stadtteilen
- Fahrradfreundlicher Umbau von Kreuzungen und Einmündungen
- Beleuchtung von Radwegen
- Ausbau von sicheren und komfortablen Fahrradabstellanlagen, teilweise überdacht und mit E-Ladestationen
- Vermietbare Fahrradboxen am Bahnhof Gunzenhausen und am Bahnhalt Unterwurmbach
- Kostenfreie Testung von fünf verschiedenen Lastenrädern
- Finanzielle Förderung von Lastenrädern, Lastenpedelcs und Lastenanhängern für Fahrräder
- Extra ausgeschilderte Parkplätze für Carobikes
- Rikschafahrten als Inklusionsprojekt
- Kleine und große Pumptrackanlage
- Verleih von mobilen Fahrradständern für Veranstaltungen
- Jährliche Radinformationsveranstaltung am Marktplatz
- Zweimal jährlich Neubürger-Radtouren des Ersten Bürgermeisters
- Trinkwasserstationen zum Nachfüllen von Wasserflaschen
- Regelmäßige Etappenstadt bei der BR-Radltour
Zum Umbau zu einer fahrrad- und fußgängerfreundlichen Stadt sind in den nächsten Jahren folgende Maßnahmen geplant:
- Ausbau des Radweges vom Bahnhof in die Innenstadt und zum Altmühlsee
- Ausbau des Radweges von der Innenstadt zum Altmühlsee
- Fahrradfreundlicher Umbau der Kreuzung Nürnberger Straße / Bahnhofstraße / Gerberstraße
- Errichtung einer Mobilitätsstation, einschließlich eines Fahrradparkhauses am Bahnhof
- Beleuchtung Radweg von der Kernstadt nach Streudorf und Wald
- Digitalisierung der Radverkehrsnetze
- Weiterer Ausbau der Rollatorspuren in der Innenstadt
Aber auch für fahrradaffine Touristen ist die Stadt ein wahres Eldorado. Ca. 800 km markierte Radwege in der Stadt Gunzenhausen und Umland sowie rund um den Altmühlsee, Radwanderkarten, geführte Radwanderungen für Touristen und Einheimische laden zum Radfahren ein. Überregionale Radwege z.B. Altmühltalradweg eröffnen aber auch die weitere, interessante Umgebung durch den Anschluss an das Radwegenetz des Naturparks Altmühltal bis zur Donau, sowie nach Nürnberg, Ansbach, Dinkelsbühl, Rothenburg oder das Taubertal bis zum Main.
Zur Weiterentwicklung der nachhaltigen und umweltfreundlichen Mobilität gehört in der Stadt Gunzenhausen insbesondere auch der ÖPNV. Mit einem ½-Stundentakt im Stadtbusverkehr in der Innenstadt und einem Ein-Stundentakt im Rufbusverkehr in den Stadtteilen gibt es ein attraktives Mobilitätsangebot.
Mit dem barrierefreien Ausbau der Bahnsteige in den Jahren 2025/26 durch die DB InfraGO und dem Umbau des Bahnhofsgebäudes durch die Stadt Gunzenhausen zu einem Mobilitätszentrum in den Jahren 2026/27 wird am Bahnhof eine neue Mobilitätsdrehscheibe entstehen.