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Ebersberg, Landkreis

Der Landkreis Ebersberg liegt östlich von München, zwischen den Städten und Landkreisen Erding, Wasserburg und Rosenheim. Mit einer Fläche von 549,38 Quadratkilometer und bald 145.000 Einwohnern, die aufgeteilt in 21 Gemeinden und Städten leben, zählt er zu den kleineren Landkreisen in Deutschland. Der Ebersberger Forst, größtes zusammenhängendes Waldgebiet im Flachland Süddeutschlands, liegt mit seinen 90 Quadratkilometern in der Mitte des Landkreises und teilt diesen sowohl naturräumlich als auch entwicklungspolitisch.

Eingebettet in unverfälschter Natur und in die voralpenländische Kulturlandschaft ist der Landkreis Ebersberg Heimat für ein breitgefächertes Handwerk, für Industrie und Handel. Er ist Standort für global erfolgreiche Unternehmen quer durch alle Branchen und wurde 2018 mit dem „Großen Preis des Mittelstandes“ ausgezeichnet. Focus Money kürte den Landkreis 2019 bereits zum dritten Mal zum wirtschaftsstärksten Landkreis Deutschlands.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr im Landkreis Ebersberg:

Durch die Gründung des RTR’s (Runder Tisch Radfahren) im Jahr 2013, dort treffen sich alle wichtigen Teilnehmer rund ums Radfahren wie der ADFC, Tourismus, Regionalmanagement, Straßenbau und Gemeinden, wurden die Weichen für den künftigen Aus- bzw. Aufbau des Radwegenetzes im Landkreis Ebersberg gesetzt. Zusätzlich wurde mit dem Mobilitätskonzept im zuständigen Verkehrsausschuss beschlossen, im Landkreis ein flächendeckendes alltags- und freizeittaugliches Radwegenetz zu schaffen. Diese Aufgabe wurde vom RTR übernommen und ab 2017 umgesetzt. Dadurch entstand ein Meilenstein für das Radwegenetz. Die einheitliche neue Beschilderungssystematik umfasst 1.800 Radwegeschilder auf ca. 800 km Streckennetz und lotsen so den Radler einfach und sicher durch den Ebersberger Landkreis.

Der Modal Split konnte von 2011 mit 7%, auf mittlerweile starke 11% erhöht werden. Ambitioniertes Ziel für 2025 ist eine fast 50% Steigerung des heutigen Radverkehrsanteils auf dann 16%.

Handlungsschwerpunkte:

  • Die neuen Handlungsempfehlungen sollen in Beschlüssen verankert werden.
  • Im Zuge der Benennung eines Radkoordinationsbeauftragten im Landratsamt wird zugleich die Entwicklung und Pflege einer bürgerorientierten Internetseite mit wichtigen Informationen und Auskünften zum Thema Radverkehr neu strukturiert. Ein Mängelmelder auf der Homepage im Landratsamt und evtl. auch bei weiteren Gemeinden, Gefahrenstellenerfassung, Stellplatzsatzungen und ein übersichtlicher Winterdienstplan der Radwege sollen künftig eingepflegt werden, um für alle Bürger und Besucher wertvolle Auskunft zu geben.
  • Zusätzlich wird die Öffentlichkeitsarbeit forciert um mit den bereits vorhandenen 21 Gemeinde-Radbeauftragten ein gemeinsames ineinander greifendendes Paket zur Verbesserung der Radinfrastruktur zu erarbeiten. Die Förderung des Tagesausflugverkehrs, ein Radlworkshop, evtl. regelmäßige Stammtische der Beauftragten oder sogar ein Radl-Newsletter wurden genannt.
  • Der Ausbau von Radstellplätzen an Schulen und Bahnhöfen soll erweitert werden, um bei der stetigen Mehrung der Radfahrer ausreichend Kapazitäten zu haben.
  • Neue Serviceprojekte rund ums Rad sollen initiiert werden: Mehrungen von Bett und Bike Betrieben, Ladestationen für Pedelecs und Serviceshops sollen langfristig Einzug nehmen um dem Radfahren noch mehr Aufmerksamkeit und Attraktivität zu geben.
  • Zu dem beliebten Stadtradeln soll es auch künftig ein gemeinsames Radeln mit Landrat Niedergesäß geben. Das Projekt „Mit dem Rad zur Arbeit“ ist längst etabliert und wird fortgesetzt.
  • Die Zusammenarbeit mit dem ADFC und der Kreisverkehrswacht wird gefördert und damit ein Konzept für weitere Pedelecs-Schulungen und andere Projekte ins Leben zu rufen.
  • Natürlich wird auch weiterhin die dauerhafte Instandhaltung des bereits sehr transparenten vorhandenen Radwegenetzes im Landkreis Ebersberg gewährleistet und regelmäßig überprüft.