pfeil-links Zurück

Markt Holzkirchen

Inmitten der reizvollen Landschaft zwischen der Metropolregion München und dem Voralpenland, präsentiert der Markt Holzkirchen sich mit dem Motto „Wir liegen richtig“. Der Markt Holzkirchen ist mit ca. 16.500 einwohnerstärkste Gemeinde im Landkreis Miesbach und bietet Bürgern, Unternehmen und ihren Mitarbeitern ideale Bedingungen zum Leben und Arbeiten.

Eine optimale Lage und gute Erreichbarkeit auf Schiene und Straße kennzeichnen den Ort. Ob mit der Münchner S-Bahn, der stündlich verkehrenden Bayerischen Oberlandbahn oder dem Auto über die Autobahn A8; Holzkirchen ist dank seiner verkehrsgünstigen Lage sehr gut angebunden.

Der Markt Holzkirchen legt Wert auf eine Balance zwischen Traditionen und Innovationen. Der Erhalt der bäuerlichen Kultur und ein Wachstum mit Augenmaß sind für Holzkirchen ein wichtiges Ziel. Insbesondere in den umliegenden Ortsteilen von Holzkirchen finden sich noch viele bewirtschaftete Bauernhöfe. Gleichzeitig entstehen ebenso auch moderne und energieeffiziente Gebäude, von Familienhäusern bis hin zu Schul- und Kindergartenbauten, in unserer Marktgemeinde.

Für eine Gemeinde dieser Größenordnung in Bayern ist, von der Kinderkrippe bis zum Abitur, das lückenlose Angebot an Bildungs- und Betreuungsmöglichkeiten, fast einmalig. Zu einem hervorragenden Angebot an Aus- und Weiterbildung, stellen wir zusätzlich ein breites Spektrum an Freizeitmöglichkeiten und zahlreiche soziale Anlaufstellen zur Verfügung. Über 100 Vereine prägen das kulturelle und soziale Leben im Ort. Eine Vielzahl an stationären und offenen Einrichtungen, Angebote an ambulanten Diensten und Kirchengemeinden runden das Angebot in unserer Marktgemeinde ab.

Zahlreiche Gewerbetreibende, vom kleinen Handwerksbetrieb oder kreativen Dienstleister über gesund gewachsene Mittelständler bis hin zu innovativen großen Unternehmen, profitieren von diesen Standortfaktoren. 8.512 sozialpflichtig Beschäftigte im Ort (30.07.2017) und rund 6.700 Einpendler im Vergleich zu ca. 4.800 Auspendlern unterstreichen dies.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr im Markt Holzkirchen

Seit November 2011 ist der Runde Tisch „Radl- und Fußgängerfreundliches Holzkirchen“ in Holzkirchen aktiv. Lokale Vertreter des ADFC, des Bund Naturschutz, aller Fraktionen des Marktgemeinderates, Mitarbeiter der Gemeindeverwaltung sowie Holzkirchner Bürgerinnen und Bürger, die sich mit dem  Radfahren in Holzkirchen beschäftigen, wirken an diesem Kreis mit. Diese Zusammensetzung stellt eine Besonderheit dar, denn so findet ein intensiver Austausch zwischen den Interessensgruppen statt.

Der Runde Tisch tagt alle acht bis zehn Wochen als beratendes Gremium. Gerne können sich Bürger von Holzkirchen mit ihren Anliegen in Bezug auf Fußgänger und Radverkehrs Themen an den Runden Tisch Rad wenden.

Durch die Etablierung des Runden Tisches Rad konnte der Radlring eingeführt werden, der öffentliche Einrichtungen fahrradfreundlich erschließt. Des Weiteren wurden roteingefärbte Radlfurten etabliert, Felgenkiller ausgetauscht und gegen neue Radabstellanlagen ersetzt sowie Einbahnstraßen entgegen die Fahrtrichtung für Radfahrer geöffnet. Seit 2013 bietet der Markt Holzkirchen Touristen und Einwohnern zusätzlich vier E-Bikes von Mai bis November zum Verleih an.

Im Sommer 2014 hat der Markt Holzkirchen das integrierte Mobilitäts- und Ortsentwicklungskonzept angestoßen und nach einem Gemeinderatsbeschluss einen Arbeitskreis gegründet.

Mit dem integrierten Mobilitätskonzept soll eine Verkehrsberuhigung unter Einbeziehung städtebaulicher Aspekte in Holzkirchen und allen seinen Ortsteilen erreicht werden. Um Erkenntnisse über alle Verkehrsarten in Holzkirchen zu erhalten wurde hierzu im Sommer 2015 eine großflächige Verkehrszählung inklusive einer qualitativen Befragung durchgeführt. Im Fokus steht stets die Verkehrssicherung, angefangen bei den „schwächsten“ Verkehrsteilnehmern wie Fußgängern und Radfahrern, über die Analyse von Anteilen des Quell- und Zielverkehrs, des Durchgangs- und des Binnenverkehrs, des ruhenden Verkehrs bis hin zur Beurteilung des öffentlichen Nahverkehrs. Aus diesem Konzept wurde ersichtlich, dass der Radverkehr als ein maßgeblicher Baustein zur Entlastung des Verkehrs beitragen kann. Daraus ist die Motivation entstanden sich als Mitglied bei der AGFK e.V. Bayern zu bewerben.

2016 wurde die neu konzipierte Fernradroute München-Venezia in das Leben gerufen. Sie ermöglicht es Bayern und Tirol auf dem Drahtesel von der schönsten Seite zu erleben und über die Genussroute durch die Alpen bis nach Venedig zu radeln. Ein kurzer Teil geht auch durch das Marktgemeindegebiet Holzkirchen.

Eine große Herausforderung wird, neben dem stetigen Ausbau der Geh- und Radwege, die Realisierung von interkommunalen Radverbindungen sein. Die Potenziale für mögliche Korridore sind erkannt und werden zusammen mit den Nachbarkommunen auf Machbarkeit untersucht.

 

Handlungsschwerpunkte

Der Markt Holzkirchen möchte die Vernetzung von Alltags- und Freizeitmobilität noch stärker voranbringen. Hierzu gehört die Erstellung eines Radverkehrskonzeptes mit den Hauptverkehrsrouten für das gesamte Gemeindegebiet, sowie eine Ausweitung der Beschilderung. Des Weiteren wird sich der Markt Holzkirchen dafür einsetzen, die Radverkehrsinfrastruktur auch auf Kreis- und Staatsstraßen berücksichtigt wird.