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Poing

Vom landwirtschaftlichen Dorf zur wirtschaftsstarken Wohnsiedlungsgemeinde.

Etwa 20 km östlich von München liegt die Gemeinde Poing. Bereits 3000 v.Chr. zog es Menschen ins Gemeindegebiet, wie Siedlungsfunde beweisen. 1871 legte die neu eröffnete Bahnlinie München-Simbach den Grundstein für den wirtschaftlichen Aufschwung Poings. An den einstigen Dorf-Charakter der Gemeinde erinnern heutzutage nur mehr die Ortsteile Grub und Angelbrechting, denn seit 1990 hat sich die Einwohnerzahl von knapp 7.000 auf fast 16.000 Einwohner mehr als verdoppelt. Durch die sehr gute Autobahn- und S-Bahn-Anbindung an die Landeshauptstadt ist Poing heute ein attraktiver Wohnort, gerade für junge Familien. Poinger BürgerInnen aller Altergruppen können sich jedoch nicht nur im bekannten Wildpark vergnügen. Die Gemeinde bietet jedes Jahr ein breites kulturelles, sportliches und gesellschaftliches Angebot.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Poing

Das Rad ist in Poing nicht neu erfunden worden, aber mit dem Bergfeldpark, der die neuen Wohngebiete in Poing miteinander und mit der S-Bahn-Station verbindet, wurde der Radverkehr bei der Ortsplanung aktiv berücksichtigt. Zudem verfügt die Gemeinde über eine Bike&Ride-Station am S-Bahnhof mit rund 400 Stellplätzen. Radverkehr sichert nicht nur die Mobilität für (fast) alle Altersgruppen in der Gemeinde, auch aus umweltschutztechnischen Überlegungen will die Gemeinde Poing ein fahrradfreundliches Klima fördern. Dabei arbeitet sie eng mit den Nachbargemeinden im Landkreis zusammen – so wird im Jahr 2017 eine landkreisweite Beschilderung für das Radverkehrsnetz aufgestellt, das auch den Anschluss an überregionale Radwanderwege gewährleisten soll. Die 25 schönsten Radltouren rund um Poing finden sich schon heute auf der Website der Gemeinde.

Handlungsschwerpunkte

Durch die S-Bahn-Strecke ist die Gemeinde Poing geographisch in zwei Teile geteilt. Auf der südlichen Seite der Bahn befindet sich der alte Siedlungskern, auf der nördlichen Seite der Großteil der Neubaugebiete. Zwei Kreisstraßen durchkreuzen den Ortskern von West nach Ost und von Nord nach Süd. In den Wohngebieten liegt das Tempolimit bei 30 km/h. Nur auf den Kreisstraßen sowie wenigen weiteren Ausnahmen darf mit 50 km/h gefahren werden. Neben einer stetigen Verbesserung der Infrastruktur will die Gemeinde vor allem auch für eine gelebte Radkultur sorgen. BürgerInnen sollen ausreichend mit Informationen rund ums Thema Rad versorgt werden sowie Service-Angebote nutzen können. Außerdem sollen verschiedene Kampagnen und Aktionen aktiv das Bewusstsein auf die Vorteile des Rades lenken und Spaß am Radeln vermitteln. Die Gemeinde orientiert sich dabei am Leitbild „Radverkehr als System“ aus dem Nationalen Radverkehrsplan des Bundes.