pfeil-links Zurück

Regensburg

Regensburg ist die viertgrößte Stadt Bayerns und die Hauptstadt des Regierungsbezirks Oberpfalz. Die Stadt kann auf eine über 2000-jährige Geschichte zurückblicken und ist dennoch modern und zukunftsorientiert. Dies zeigt sich u.a. darin, dass hier eine der vier bayerischen Landesuniversitäten sowie die Hochschule für angewandte Wissenschaften und das Universitätsklinikum angesiedelt sind. Insgesamt leben in der Stadt knapp 153.000 Menschen. Als Oberzentrum Ostbayerns ist Regensburg Standort großer und wichtiger Unternehmen, wie z.B. BMW, Continental, Siemens und E.ON. Die Altstadt Regensburgs ist seit 2006 Weltkulturerbe.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Regensburg
Der Radverkehrsanteil ist mit 19 % bereits überdurchschnittlich hoch. Der Beschluss des Stadtrats von 2012 zum neuen Radverkehrsplan macht jedoch deutlich, dass Regensburg den Radverkehr weiter fördern will. Bei der Neuaufstellung der Stellplatzsatzung Anfang 2013 wird erstmals verbindlich festgesetzt, dass bei privaten und öffentlichen Bauvorhaben eine ausreichende Zahl von Fahrradabstellanlagen nachzuweisen ist. Neben der Verbesserung der Infrastruktur an vielen Punkten im Stadtgebiet wurde zuletzt verstärkt auch die Öffentlichkeitsarbeit in den Mittelpunkt der Radverkehrsförderung gestellt. Beispiele hierfür sind die Teilnahme an der Aktion Stadtradeln und eine Themenserie in der Zeitungsbeilage „Bei uns“.

Handlungsschwerpunkte
In den nächsten Jahren gilt es, die Maßnahmen des Radverkehrsplans Zug um Zug umzusetzen. Schwerpunkte werden die Verbesserung der Verkehrssicherheit und die Schließung von Radwegelücken sein. Dabei werden verstärkt auch moderne Lösungen, wie z. B. Schutzstreifen für Radlerinnen und Radler, eingesetzt werden. Verstärkt wird sich die Stadt Regensburg auch dem Thema Radwegebenutzungspflicht widmen. Zwar wurden bereits einige Radwege aus der Benutzungspflicht herausgenommen, es sind jedoch noch Handlungsnotwendigkeiten zu konstatieren. Im Zuge dessen wird es erforderlich sein, die Öffentlichkeit möglichst breit und intensiv über die Notwendigkeit und Sinnhaftigkeit der Maßnahmen aufzuklären. Zunehmend in den Blickpunkt rückt die Thematik Abstellanlagen. Insbesondere in der Altstadt ist festzustellen, dass die vorhandenen Anlagen ausgelastet sind. Dabei wird auch zu prüfen sein, ob am Hauptbahnhof eine Anlage nach dem Vorbild der nordrhein-westfälischen Radstationen realisierbar wäre. 2013 möchte Regensburg an die erfolgreiche Teilnahme an der Aktion Stadtradeln anknüpfen. Immerhin ist Regensburg bei der ersten Teilnahme 2012 schon auf Platz 12 gelandet. Solche Kampagnen fördern das Image des Radverkehrs und tragen zu einer Steigerung der Akzeptanz und einer Verbesserung des Klimas bei.