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Schrobenhausen

Die oberbayerische Stadt Schrobenhausen hat rund 16.000 Einwohner. Charakteristisch ist die Altstadt von Schrobenhausen, die von der noch fast vollständig erhaltenen Stadtmauer mit Türmen und dem Stadtwall umgeben ist. Schrobenhausen wird heute als „Spargel- und Lenbachstadt” bezeichnet. Der Maler Franz von Lenbach wurde 1836 in Schrobenhausen geboren und war im 19. Jahrhundert Deutschlands bekanntester Porträtmaler. Untrennbar verknüpft mit Schrobenhausen ist auch der Spargelanbau. In den vergangenen 100 Jahren entwickelte sich das Schrobenhausener Land zum größten Spargelanbaugebiet Bayerns.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Schrobenhausen
Rad gefahren wurde in Schrobenhausen schon immer – doch erst mit dem Ausbau der Infrastruktur innerhalb der letzten 10 bis 15 Jahre hat sich die Attraktivität des Radelns für die Schrobenhausenerinnen und Schrobenhausener spürbar erhöht: Radwegeverbindungen zwischen den Ortsteilen, quartierverbindende Fuß- und Radwege, großflächige temporeduzierte Bereiche sowie die Neugestaltung des Bahnhofsplatzes mit einer stärkeren Vernetzung der verschiedenen Verkehrsarten lassen mehr und mehr Bürgerinnen und Bürger aufs Rad steigen. Für Radtouristen werden ausgearbeitete Tourenvorschläge bereitgehalten. Die Stadt ist auch neuen Trends gegenüber offen: Derzeit wird im Stadtgebiet der Service für E-Bikefahrerinnen und -fahrer verbessert. Im Aufbau befinden sich zahlreiche Maßnahmen, welche noch mehr Menschen dazu bewegen sollen, aufs Rad zu steigen.

Handlungsschwerpunkte
Handlungsschwerpunkt in den kommenden Jahren wird die Umsetzung des Radwegeverkehrskonzepts sein, welches umfangreiche Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssicherheit und des Komforts für Radfahrerinnen und Radfahrer, das Herstellen von Wegverknüpfungen und Lückenschlüssen im Radwegenetz und auch verkehrsrechtliche Maßnahmen umfasst.

Weitere Schwerpunkte liegen im Aufbau einer geeigneten Informations- und Kommunikationsinfrastruktur, der Durchführung von Veranstaltungen zusammen mit örtlichen Verbänden und Vereinen und der Radtourismusförderung nicht zuletzt durch den Ausbau der Serviceeinrichtungen.