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Straubing

Die liebenswerte, niederbayerische Stadt Straubing liegt an der Donau, am Fuße des Bayerischen Waldes und inmitten des Gäubodens, der Kornkammer Bayerns. Straubing war bereits von den Römern besiedelt. Heute zählt sie rund 45.000 Einwohnerinnen und Einwohner. Das mittelalterliche Stadtbild mit seinem einzigartigen Marktplatz ist durch Straubings Wahrzeichen, dem 68 m hohen Stadtturm, geprägt. Als bekanntestes Jahresereignis gilt das Gäubodenvolksfest, das seit 200 Jahren gefeiert wird. Straubing – Region der nachwachsenden Rohstoffe – ist Hochschulstadt und eine der vier Wissenschaftsstädte Deutschlands.

Gestern, heute und morgen – Radverkehr in Straubing
Straubing und seine Umgebung bieten aufgrund des relativ ebenen Geländes sehr gute Verhältnisse für den Radverkehr. Die Stadt ist eingebettet in eine Reihe von Fernradwegen, wie „Donauradweg“, „Labertalradweg“, „Große Laaber Radweg“ und “Via Danubia“. Radtouristinnen und -touristen sind daher herzlich willkommen. In den letzten 15 Jahren konnte das Straubinger Radverkehrsnetz auch für den Alltagsverkehr deutlich erweitert und sicherer gestaltet werden. Bestehende innerstädtische Radverbindungen und attraktive Tourenvorschläge rund um die Gäubodenstadt sind in der kostenfreien „Rad- & Freizeitkarte Straubing“ dargestellt. Durch den Beitritt zur AGFK Bayern bekräftigt die Stadt Straubing, dass sie den Radverkehr in Straubing künftig aktiv voranbringen möchte.

Handlungsschwerpunkte
Im Rahmen eines Gesamtverkehrsgutachtens wird bis zum Sommer 2013 auch ein aktuelles Radwegekonzept für die Stadt Straubing erstellt. Hieraus lassen sich für die kommenden Jahre Schwerpunkte des Radwegeausbaus entwickeln. Wichtig werden die Schließung von Lücken im Netz, die Anbindung an die Radwege der Nachbargemeinden, die Herstellung von Querungsmöglichkeiten und die Verbesserung des Netzes unter dem Aspekt der Verkehrssicherheit sein. Bei Neubaumaßnahmen und Umgestaltungen gilt es als Selbstverständlichkeit, die Belange des Radverkehrs umzusetzen. Verbesserungen im Bestand – z.T. auch mit kleineren Maßnahmen – sollen den Radverkehr komfortabler und leichter machen. Die deutliche Wegeführung und Anlage von Radfahrerampeln an Kreuzungsbereichen sind weitere Ziele, um die Sicherheit für Radfahrerinnen und Radfahrer zu erhöhen. Des Weiteren ist die sukzessive Einführung einer einheitlichen Beschilderung vorgesehen, die dem neuen bayerischen Leitsystem entspricht. Zunächst sollen die touristischen Routen neu ausgestattet werden. Die Verbesserung von Abstellanlagen sowie die Errichtung verschließbarer Fahrradboxen stehen ebenfalls auf dem Programm. Um noch radfahrerfreundlicher zu werden, beabsichtigt die Stadt Straubing für die Themenkomplexe  „Kommunikation, Information und Service rund ums Rad“ ein Konzept zu erarbeiten, welches von einer übergreifenden Arbeitsgruppe entwickelt wird. Öffentlichkeitswirksame Aktionen und Projekte sollen der Förderung des Radverkehrs dienen. Ziel ist, den Radverkehrsanteil am Gesamtverkehrsaufkommen insbesondere für den Alltagsverkehr deutlich zu erhöhen.