24. November 2025 – Der Fußverkehr spielt in Deutschland und insbesondere in Bayern eine zunehmend wichtigere Rolle. Damit rückt er weiter in den Fokus der Kommunen. Jeder Weg beginnt zu Fuß und ist ein elementarer Bestandteil der Alltagsmobilität. Auf Bundesebene haben bereits mehrere AGFs den Fußverkehr in ihre Zielstrategien integriert und befassen sich zunehmend damit.
Die AGFK Bayern möchte an diesen Trend anschließen und die Synergieeffekte von Fuß- und Radverkehrsförderung bündeln. Die Förderung des Fußverkehrs ist in der Satzung des Vereins unter § 2 Zweck des Vereins bereits verankert. Um diese Aspekte auch ins Leitbild zu integrieren, wurde in der vergangenen Mitgliederversammlung hierzu ein Stimmungsbild eingeholt und die weitere Entwicklung sowie das weitere Vorgehen der Fußverkehrsförderung bei der AGFK Bayern beschlossen.
Die Mitglieder der AGFK Bayern äußerten sich durchweg positiv und unterstützen ausdrücklich die Integration des Fußverkehrs in die Vereinsarbeit. Es wurde mehrfach betont, dass Rad- und Fußverkehr als zentrale Bestandteile der Nahmobilität eng zusammengehören und gemeinsam betrachtet werden sollten. Denn beide Verkehrsarten haben einen hohen Anteil am Modal Split.
Betont wurde, dass der Fußverkehr in der kommunalen Planung bislang häufig nicht den Stellenwert erhält, der seiner Bedeutung entspricht. Insbesondere für kleinere Kommunen wird eine fachliche Unterstützung durch die AGFK Bayern als wichtig erachtet. Jedoch wurde auch auf bestehende und potenzielle Interessens- und Flächenkonflikte zwischen Rad- und Fußverkehr hingewiesen. Als sinnvoll eingestuft wurde daher die gemeinsame Betrachtung innerhalb der AGFK Bayern, um Zielkonflikte frühzeitig zu erkennen, besser zu moderieren und parallele Strukturen zu reduzieren.

AGFK Mitgliederversammlung 2025.